BSV (ehem. ZSV statisch)

Batteriegestütztes zentrales Stromversorgungssystem für
Sicherheitszwecke zur Versorgung medizinisch genutzter Bereiche
gemäß DIN VDE 0100 Teil 710 und DIN VDE 0558 Teil 507

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Nirgends so wertvoll wie im Krankenhaus.

Wo es um Leben geht, zählen nicht Minuten. Es kommt auf Bruchteile von Sekunden an. Deshalb ist Zusätzliche Sicherheitsstromversorgung im Krankenhaus (BSV - ehem. ZSV statisch) so wichtig: Sie sorgt dafür, dass Geräte im OP oder auf Intensivstationen garantiert vollkommen unterbrechungsfrei versorgt werden. Eine hoch sensible Aufgabe, die Kaufel mit Bestleistung erfüllt. Deshalb setzt man auf unsere BSV-Anlagen (ehem. ZSV statisch) - man schenkt uns das Vertrauen, das uns zum Marktführer gemacht hat.

Bei uns ist Perfektion die Norm.

Die für die Stromversorgung im Krankenhaus geltende Norm DIN VDE 0100-710 schreibt vor, Steckdosen in medizinisch genutzten Bereichen der Gruppe 2, dazu zählen OP-Räume und Intensivbereiche, bei Ausfall der Allgemeinen Stromversorgung unterbrechungsfrei weiter zu versorgen. Mit einer batteriegestützten Zusätzlichen Sicherheitsstromversorgung BSV (ehem. ZSV statisch) wird dieses lebenswichtige Ziel erreicht: Sie gewährleistet die Stromversorgung, zum Beispiel für OP-Leuchten oder endoskopische OP-Feldbeleuchtung, in maximal 0,5 Sekunden und für minimal drei Stunden.

ZSV-Anlage

NICHT WEGZUDENKEN: BSV (ehem. ZSV statisch).

Die wichtigsten medizinischen Systeme müssen auch bei einem kompletten Netzausfall unterbrechungsfrei versorgt werden. Kein Problem mit dem statischen System unserer Baureihe BSV (ehem. ZSV statisch). Es bezieht den Strom aus zwei Quellen - dem Netz zum einen und aus einer Batterie zum anderen. So ist gewährleistet, dass immer eine Reserve zur Verfügung steht:

  • Auslegung für Dauerbetrieb, auf Wunsch für Mitlaufbetrieb
  • Erfüllung von Norm VDE 0558 Teil 507 für batteriegestützte zentrale Sicherheits-Stromversorgungs-Systeme
  • höchste, speziell auf IT-Netz-Impedanzen angepasste Kurzschlussströme
  • zuverlässige Auslösung der IT-Trafo-Sicherungen innerhalb 0,5 s im Batteriebetrieb
  • hohe Wechselrichterüberlast (150% für 4,5 Minuten)
  • elektronische Lastumschalteinrichtung und Handbypassschalter
  • hochwertige, galvanisch vom speisenden Netz getrennte geschlossene Batterien nach Norm VDE 0558 Teil 507 mit 20 % Kapazitätsreserve
  • automatische monatliche Funktionsprobe mit Protokollierung
  • Kapazitätsprüfung mit automatischer Netzrückspeisung
  • Batteriezustandskontrolle durch Ladekreisüberwachung
  • kontinuierliche Überwachung der angeschlossenen Last durch Wirkleistungsmessinstrument
  • Fernanzeige für alle wichtigen Meldungen
  • Kommunikation vom externen PC mittels SNMP-Adapter und Management-Software
ZSV-Anlage

Ein Problem ist kein Problem.
Durch unsere Lösungen.

WECHSELRICHTER. IM IDEALFALL GUT, IM NORMALFALL BESSER.

Die Höhe des Kursschlussstroms erreichen unsere Anlagen nicht nur unter unrealistischen Idealbedingungen. Auch im Normalfall, unter Einwirkungen der Netzimpedanz der Leitungen und des IT-Trafos, wird die Sicherung in maximal 0,5 Sekunden ausgelöst:

  • Problem: Spannungsfall beim Kurzschlussstrom, verursacht von der Netzimpedanz durch Trafo und Kabel, muss kompensiert werden
  • Lösung: ein ausreichend dimensionierter Wechselrichter, der den Totalausfall des Systems im Kurzschlussfall verhindert, weil die BSV (ehem. ZSV statisch) auch bei größter Netzimpedanz sicher und zuverlässig einen gleichbleibend großen Strom liefert

KURZSCHLUSS MIT SYSTEM. SICHERUNG OHNE SICHERUNG.

Im Notfall muss eine gefährlich hohe Berührungsspannung vermieden werden, auch ohne lebenswichtige Stromkreise oder medizinische Geräte in Bereichen der Gruppe 2 abzuschalten. Der Schutz durch Abschaltung bei Überlast oder Erdschluss entfällt also. Ein Problem, das gelöst werden kann - mit einem Transformator zwischen der BSV-Anlage (ehem. ZSV statisch) und den Verbrauchern. Das Ergebnis ist ein isoliertes Netz, ein so genanntes "medizinisches IT-System":

  • Problem: die Sicherung der Trafo-Zuleitung muss groß gewählt werden, damit sie bei Überlast nicht anspricht, sollte aber andererseits nicht zu groß gewählt werden, da sicheres Abschalten einen besonders hohen Kurzschlussstrom braucht
  • Lösung: die BSV (ehem. ZSV statisch) liefert diesen Kurzschlussstrom auch im Batteriebetrieb in erforderlicher Höhe, damit die Ausgangsspannung innerhalb von 0,5 Sekunden wieder zur Verfügung steht
    (siehe Technische Daten)

VISUALISIERUNG. WIR ZEIGEN, DASS ALLES GEHT.

Überall, wo es um die absolut zuverlässige Funktion von lebenswichtigen Systemen geht, ist es besonders wichtig, mögliche Fehler rechtzeitig zu erkennen:

  • Problem: hoher Zeit- und Personalaufwand und lange Wege, da die Systeme oft in weit entfernten oder schwer zugänglichen Räumen installiert sind
  • Lösung: Fernüberwachung durch Visualisierung mit Lösungen von Kaufel inklusive Verbindung und Software, die den Zustand der Systeme schnell, effizient und sicher am Schreibtisch zeigen
Leistung

Alles sicher.
Alles im Überblick.

BSV-Anlagen (ehem. ZSV statisch) sind nicht nur absolut sicher. Sie werden von unseren Ingenieuren auch absolut perfekt für Sie und Ihre Anforderungen konzipiert, von unseren erfahrenen Technikern installiert, in Betrieb genommen und für Sie gewartet. Was Sie aber wirklich in Vorteil bringt, ist ihre konstante, effiziente Leistung.

GEGEN JEDEN WIDERSTAND: VORTEIL KAUFEL!

Was BSV-Anlagen (ehem. ZSV statisch) von Kaufel überlegen macht, ist ihre Leistungskonstanz auch bei großer Netzimpedanz: Sind Anlagen vergleichbarer Leistung nur bei einer unrealistisch kleinen Netzimpedanz von 0,2 Ohm in der Lage, den maximalen Kurzschlusstrom von 500A zu liefern, schafft Kaufel das auch bei einer realistischeren Netzimpedanz von 0,48 Ohm 450A. Das allein überzeugt Sie nicht? Unsere Beispielrechnung schon: Damit die Sicherung bei einer Netzimpedanz von 0,48 Ohm in den geforderten 0,5 Sekunden auslöst, sind bei einer 50 A Sicherung mindestens 420A nötig - und die BSV-Anlage (ehem. ZSV statisch) von Kaufel liefert sogar 450 A. Die Wettbewerbsanlage schafft bei dieser Netzimpedanz jedoch nur nur 320A, entscheidend zu wenig. Die Folge: Die Sicherung löst zu spät aus.

WIR MACHEN DEN UNTERSCHIED.

Die wesentlichen Vorteile von BSV- (ehem. ZSV statisch) im Vergleich mit USV-Anlagen:

  • Gleichrichter: Er wandelt den Wechsel- bzw. Drehstrom in Gleichstrom zur Batterieladung um und sorgt für die vorgeschriebene Wiederaufladung der Batterie in sechs Stunden (Blei: 12 A je 100 Ah; NiCd: 16 A je 100 Ah Nennkapazität).
  • Wechselrichter: Er dient der Umwandlung der Gleichspannung in eine sinusförmige Wechselspannung zur unterbrechungsfreien Versorgung. Die USV-übliche Auslösung der Sicherungen über den Bypass ist nicht zulässig. Deshalb ist der Wechselrichter auch für die Auslösung der nachgeschalteten Sicherungen im Kurzschlussfall ausgelegt.
  • Überwachung: Alle BSV-spezifischen (ehem. ZSV statisch) Meldungen sind vorgesehen, alle im Einzelnen vorgeschriebenen Messwerte wie Wirkleistung werden angezeigt. Tableaumeldungen sind mehrfach auf Klemmen geführt, zudem sind zusätzliche Überwachungen wie eine für USV-Anlagen unübliche Batterieladekreisüberwachung eingebaut.
  • galvanische Trennung: Der Gleichspannungszwischenkreis der Batterie ist galvanisch vom speisenden Netz getrennt.
  • Batterie: So genannte wartungsfreie Batterien kommen nicht zum Einsatz. Die verwendete Bauart entspricht einem der in VDE 0100-710 und EN 50272-2 vorgeschriebenen Typen bzw. den dort definierten Gleichwertigkeitskriterien und weist eine Reserve von 20% auf.
  • Kapazitätsprobe: Sie erfolgt einfach und benutzerfreundlich mittels Netzrückspeisung.
  • Melde- und Prüfystem: BSV-Anlagen (ehem. ZSV statisch) arbeiten selbstüberprüfend und -überwachend. Automatische Funktionstests und die Speicherung aller Meldungen sorgen für Sicherheit.
  • Servicebypass: Die Anlage wird zur Wartung unkompliziert freigeschaltet, Verbraucher werden permanent versorgt.

Weitere Informationen

Technische Daten

Download Leistungsverzeichnis (zip)

Download Produktinfo BSV (pdf)

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Letzte Änderung: 2010-06-08